Feldstudie zur Untersuchung von Nordic Walking Strecken hinsichtlich ihrer Kategorisierung unter Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte – Einfluss von Steigung, Streckenlänge und Untergrund auf die relative Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz und Fortbewegungsge-schwindigkeit beim Nordic Walking –

Schulz, Sara (2013) Feldstudie zur Untersuchung von Nordic Walking Strecken hinsichtlich ihrer Kategorisierung unter Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte – Einfluss von Steigung, Streckenlänge und Untergrund auf die relative Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz und Fortbewegungsge-schwindigkeit beim Nordic Walking –. Dissertation thesis, Deutsche Sporthochschule Köln.

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Kurzfassung

Abstract Hintergrund: Nordic Walking hat sich im gesundheits- und freizeitsportlichen Bereich als Ausdauersportart etabliert. Erstmalig wurde der Einfluss von Nordic Walking Strecken mit ihren charakteristischen Eigenschaften Steigung, Länge und Untergrund auf die individuellen Parameter Herzfrequenz, relative Sauerstoffaufnahme und Fortbewegungsgeschwindigkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Nordic Walking Training unter Feldbedingungen untersucht. Methodik: 9 erfahrene Nordic Walker (w=7, m=2; Alter: 51,1 ± 8,6 J; Gewicht: 74,1 ± 11,3 kg) absolvierten drei verschiedene Nordic Walking Strecken (DSV-zertifiziert) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (leicht, mittelschwierig und schwierig) in ihrer selbstgewählten Trainingsgeschwindigkeit. Ein portables Spirometrie-System mit Herzfrequenzmesser sowie ein dGPS-Gerät wurden zur Aufnahme von physiologischen und topographischen Daten sowie der Fortbewegungsgeschwindigkeit eingesetzt. Ergebnisse: Die physiologischen Daten und das subjektive Belastungsempfinden repräsentieren den spezifischen Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Strecke. Die selbstgewählten Trainingsintensitäten lagen auf der leichten Strecke zwischen 43,2 (± 8,4) % und 67,3 (± 17,4) % VO2max, auf der mittelschwierigen zwischen 46,1 (± 10,9) % und 65,5 (± 12,6) % VO2max und auf der schwierigen Strecke zwischen 45,3 (± 13,4) % VO2max und 79 (± 19,5) % VO2max. Steigungen und Untergründe erwiesen sich als die größten Einflussfaktoren auf die individuellen Parameter. Diskussion: Die Nordic Walker wählten ihre Belastungsintensität intuitiv im trainingswirksamen Belastungsbereich. Für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining wurde die empfohlene maximale Intensität von 60% VO2max auf allen Strecken überschritten. Schlussfolgerung: Nordic Walker müssen besser für einen gesundheitsförderlichen Intensitätsbereich sensibilisiert werden. Eine zusätzliche Beschilderung der Strecke an kritischen Abschnitten könnte die Auswahl der geeigneten Trainingsintensität unterstützen.  Background: In health and leisure time sports Nordic Walking has become an established discipline among endurance sports. For the first time the influence of nordic walking trail characteristics (distance, slope, surface) on the individual parameters heart rate, relative oxygen uptake and movement speed was examined in relation to a health-oriented nordic walking training under field-testing conditions. Methods: 9 experienced Nordic Walkers (7 female and 2 male; age: 51.1 ± 8.6 years; weight: 74.1 ± 11.3 kg) completed three different Nordic Walking trails (certified by DSV) with different levels of difficulty (easy, moderate, and difficult) in their freely chosen training speed. A portable gas analyzer with a heart rate monitor was used in combination with a dGPS device to collect physiological and topographic data as well as movement speed. Results: Physiological data and the ratings of perceived exertion represented the specific difficulty of each trail. Self-selected training intensities ranged between 43.2 (± 8.4) % and 67.3 (± 17.4) % VO2max on the light path, between 46.1 (± 10.9) % and 65.5 (± 12.6) % VO2max on the medium difficult path and on the difficult path between 45.3 (± 13.4) % VO2max and 79 (± 19.5) % VO2max. Slopes and surfaces proved to be the most influential factors on individual parameters. Discussion: Nordic Walkers chose their exercise intensity intuitive to training-effective stress range. With respect to a health-oriented endurance training the recommended maximum intensity of 60% VO2max was exceeded on all routes. Conclusions: Nordic Walkers need to be sensitized for a better health-promoting intensity range. Additional signage at critical sections of the route could support the selection of appropriate training intensity.

Typ des Eintrags:Hochschulschrift (Dissertation)
Themengebiete:A Allgemeines > AC Alle Werke
ID-Code:429
Hinterlegt von:Sara Schulz
Hinterlegt am:23 Mai 2014 11:27
Letzte Änderung:23 Mai 2014 11:27

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